Das schrieb die Presse über:
"Scheidung auf Französisch"
Frankfurter Neue Presse / Taunus-Zeitung (Printausgabe vom 25.10.2006)
Die "Homburger Woche" schrieb am 26.10.06:

Nach den Szenen einer Ehe nun die „Scheidung auf Französisch“

Bad Homburg (hw). Besonders für Rainer Maria Ehrhardt sind diese Herbsttage durch extremen Arbeitseinsatz für die Volksbühne geprägt: Am vergangenen Wochenende führte er in „Wahre Szenen einer Ehe“ in der Englischen Kirche Regie und nun bestreitet er in „Scheidung auf Französisch“ am Sonntag eine der beiden Hauptrollen. Aber für den ehemaligen Rundfunksprecher sind dies Herausforderungen, die sich durchaus bewerkstelligen lassen. Die Bad Homburger Volksbühne feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum und präsentiert dem Publikum herausragende Inszenierungen. Auch für die Regisseurin Ingrid Petry war es eine ungewöhnliche Aufgabe, denn "Scheidung auf Französisch“ von Bernard Alazraki will geschickt inszeniert sein.

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Ehepaar — zehn Jahre verheiratet — einsieht, dass eine Scheidung unumgänglich ist: Der Streitgraben ist zu tief und keiner von beiden ist bereit, die Versöhnungsleiter zu erklimmen. Doch nun kommt das Ungewöhnliche: Mit dem Entschluss zur Trennung geben sich Michel und Cecile das Versprechen, dem Ex-Partner bei der Suche nach einem neuen Partner zu helfen. Zum Beispiel per Kontaktanzeigen in der Zeitung. Oder wie sollte man sonst möglichst schnell fündig werden? Die Suche und Vermittlung erweist sich als schwieriger als zunächst angenommen und den beiden stellen sich so manche Probleme in den Weg, die gelöst werden wollen. Ingrid Petry hat das Problem der Inszenierung längst gelöst und freut sich auf die Premiere:

„Das ist wirklich ein ungewöhnliches Stück, aber es hat uns allen viel Spaß gemacht, es zu erarbeiteten.“

Während im Obergeschoss des Vereinsheims die Proben laufen, wird unten kräftig am Bühnenbild und an den Requisiten gewerkelt. Viele hilfreiche Hände packen mit an, damit am Wochenende die Premiere ein voller Erfolg wird. Auf der Bühne stehen Ingrid Hamer, Rainer Maria Ehrhardt, Manfred Streeb, Brigitte Hermann-Wolf, Uta Patzina, Michael Richter und Mona Friedel. Die Aufführungen sind am Sonntag, 29. Oktober, um 15 Uhr (Seniorenveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Homburg) sowie am Dienstag, 31. Oktober, und Mittwoch, 1. November, jeweils um 20 Uhr. Karten sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus (Tel. 1781111) sowie bei Palm-Tickets & More (Im Karstadt 1. OG) Louisenstraße 91-95, Bad Homburg (Tel. 06172 / 921736) und an der Tages- bzw. Abendkasse erhältlich.

Der Usinger Anzeiger schrieb am 25.10.06:
Der "Blitztip" schrieb am 25.10.06:
Die Taunuszeitung schrieb am 31.10.2006:
Selten so gelacht bei einer Scheidung
Von Michael Jacob

Bad Homburg. Manchmal bedarf es wahrlich ungewöhnlicher Wege, um zu einem bestätigenden Ergeb­nis zu kommen. Cécile und Michel sind seit zehn Jahren verheiratet, wissen aber nicht so recht, was sie aneinander haben. Die Mitglieder der Bad Homburger Volksbühne boten in einer mit Begeisterung aufgenommenen Premiere am Sonntag ein eindrucksvolles Beispiel, wie man seine Liebe für´s Leben auf den Prüfstand stellen kann. Das Alltagsleben zermürbt Cécile und Michel, es kommt immer wieder zu Reibereien und Zank. Daher beschließen die beiden, die Beziehung zu beenden und sich gegenseitig bei der neuen Partnerwahl zu helfen. Schließlich will man in Frieden und Freundschaft auseinander gehen, sich auch nach der Scheidung sehen und daher Partner finden, mit denen beide einverstanden sind. Sie setzen Annoncen in die Zeitung und empfangen die ersten Bewerber. Doch schnell merken die beiden, dass sich Eifersucht breit macht, wenn der jeweils andere zu flirten beginnt. Das Schicksal meint es gut, denn die Gäste verlieben sich ineinander und so muss das Experiment erfolglos abgeschlossen werden. Cécile diktiert ihrem Gatten eine neue Annonce mit rührendem Inhalt, der nicht verraten werden darf; um die Spannung nicht zu nehmen.
Die Mitglieder der Bad Homburger Volksbühne agierten in ihrem 80. Jubiläumsjahr wieder einmal fantastisch. Unter der Regie von Ingrid Petry gelang eine schwungvolle, kurzweilige und sehr humorvolle Wiedergabe der Komödie »Scheidung auf Französisch« von Bernard Alazraki. Ingrid Hamer war eine charmante und clevere Cécile, die sich durchaus auf die Werbungen des »Neuen« einlässt, um ihren Mann eifersüchtig zu machen. Rainer Maria Ehrhardt als Michel glühte mitunter vor Eifersucht, machte aber stets gute Miene zum bösen Spiel.
Uta Patzina verliebte sich als France in der ersten Minute in Pierre (Michael Richter), der in seiner bubenhaften Art das Herz der attraktiven Blondine eroberte. Manfred Streeb wollte sich als geldhungriger Nachbar und liebestoller Kater ins gemachte Nest setzen, und Brigitte Herrmann-Wolf verkörperte elegant die Dame vom ältesten Gewerbe der Welt. Mona Friedel als Hausmädchen sah dem munteren Treiben mit Verwunderung zu und ließ ihre Herrschaften gewähren.

Die "Homburger Woche" schrieb am 2.11.06:

Suchen: