Das schrieb die Presse über "SEXTETT":
Frankfurter Rundschau am 23.7.2010:

Frankfurter Rundschau am 25.7.2010:

Frankfurter Rundschau am 20.8.2010:

Die Bad Homburger Woche am 30.9.2010:

Das schrieb die "Homburger Woche" am 4.11.2010:

Das schrieb die Taunuszeitung am 2.11.2010:
Verwirrung auf hoher See
Wenn künftige Ex-Gattinnen bissig werden, sollte man in Deckung gehen auf einer Jacht problematisch. . .
Von Brigitte Gaiser
Unter der Regie von Rainer Maria Ehrhardt stellte die Volksbühne am Sonntag im voll besetzten Theatersaal des Kurhauses ihre neue Produktion vor: ein Irr- und Wirrspiel um einfache und besondere Wichtigkeiten im Alltag.
Bad Homburg. Keine Mühen gescheut hat die Truppe in den vergangenen Wochen, um ihren rund 400 Abonnenten und den übrigen treuen Anhängern einen Nachmittag voll der amüsanten Späße und Verwicklungen zu präsentieren. Allein das Bühnenbild, eine vom Bug in Längsrichtung offen einsehbare Jacht, war eine große Herausforderung und musste, weil nicht selbst herstellbar, ausgeliehen, weither transportiert und aus geschätzten 2000 Einzelteilen mehrfach zusammengebaut werden.
Die wegen der sechs Mitwirkenden «Sextett» genannte Komödie in vier Szenen von Michael Pertwee stürzt den Kapitän der Jacht, Roger Ashley (Norbert Nasse), der seine besten Freunde zu einer Kreuzfahrt eingeladen hat, in immer neue Konflikte. Es stellt sich heraus, dass Valerie Lang (Tanja Jerono), die Gattin seines Mitarbeiters Denys (Olaf Pessler), der ohne seine Kontaktlinsen blind ist wie ein Maulwurf, seine derzeitige Freundin ist. Natürlich verliert Denys die Linsen und leistet sich in seiner Hilflosigkeit einen Fauxpas nach dem anderen. Dann taucht überraschend die zukünftige Ex-Gattin von Roger, Lisa Ashley (Ingrid Hamer), auf und sorgt für Verwirrungen.
Dass Philip Dawson (Armin Hauser) statt seiner Ehefrau, die bei früheren Reisen immer für das leibliche Wohl gesorgt hatte, seine junge Freundin Mercy (Louise Oppenländer) mitbringt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Erfolge und Missgeschicke der Personen sorgen für immer neue Heiterkeit, zeigen im Verlauf des Geschehens erst allmählich die wahren Interessen und Ziele der Einzelnen.
Mit großer Spielfreude waren alle Mitwirkenden beteiligt, die sich in nur acht Wochen neben ihrem Beruf das Stück erarbeitet hatten. Die wohl dankbarste Rolle hatte Olaf Pessler, der mit Denys den immer Unbeholfenen spielte und den überzeugend darstellte. Armin Hauser, der als Philip den Überblick hatte und immer die Ruhe bewahrte, Norbert Nasse als überforderter Kapitän, Tanja Jerono, die kokette Kindfrau, und schließlich Louise Oppenländer als Mercy waren allesamt von Regisseur Ehrhardt bestens in Szene gesetzt.
Heute wird die Aufführung wiederholt, 20 Uhr im Kurhaus. Tickets unter Telefon (0 61 72) 178 37 10.




